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München 2018 – Ein Angebot an das IOC

24.05.11
News
München 2018 zeigt bei Technischer Präsentation in Lausanne, was Winterspiele 2018 in Deutschland der Olympischen Familie bieten können.
Kandidatenstadt München 2018
Junge Menschen zu einem Leben mit und im Sport motivieren, neue Maßstäbe im Bereich der Nachhaltigkeit setzen und die Winterspiele als Marke stärken: Diese Anforderungen hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf seinem Kongress in Kopenhagen 2009 an die Zukunft der Olympischen Bewegung gestellt. Die neunköpfige Delegation der Münchner Bewerbung antwortete im Rahmen der Technischen Präsentation in Lausanne auf diese Anforderungen und unterbreitete dem IOC ein Angebot, wie die Olympische Bewegung vom Münchner Konzept und von Winterspielen 2018 in Deutschland profitieren würde.

Neuner mit in Lausanne dabei
Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), unterstrich zum Auftakt der 45-minütigen Präsentation vor den rund 90 anwesenden IOC-Mitgliedern in seinem Statement: „Wir bieten Winterspiele von Athleten für Athleten.“ Gemeinsam mit Katarina Witt, Vorsitzende des Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft, Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern, Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München, Walther Tröger, IOC-Ehrenmitglied, Claudia Bokel, IOC-Mitglied, Magdalena Neuner, Doppel-Olympiasiegerin, Ian Robertson, Vorstandsmitglied der BMW Group und Bernhard Schwank, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bewerbungsgesellschaft stellte er die Stärken des Konzepts der Münchner Bewerbung vor.  
Bach betonte, die Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt bietet Antworten auf die aktuellen Fragen, die die Olympische Bewegung auf dem IOC-Kongress in Kopenhagen formuliert hatte: „München 2018 kann zeigen, dass es möglich ist, nachhaltige und umweltfreundliche Olympische und Paralympische Winterspiele trotz globaler Erwärmung, CO2-Emmissionen und ohne unverantwortliche Eingriffe in die Natur auszutragen. Wir sind überzeugt, dass junge Menschen durch Olympische und Paralympische Spiele in München motiviert werden, Sport zu treiben. Außerdem würde die Sportbegeisterung in Deutschland den weltweiten Wintersport stärken. Die Olympische Familie, aber auch die TV-Sender, können von Winterspielen in München profitieren.“
Katarina Witt, zweimalige Olympiasiegerin im Eiskunstlauf, stellte die besonderen Eindrücke und Erfahrungen heraus, die Athleten bei Winterspielen in München gewinnen könnten: „Die Wahl der Gastgeberstadt ist mehr als eine geografische Entscheidung – es geht um die Sportlerinnen und Sportler, um ihre Erfahrungen und ihr persönliches Erlebnis. München 2018 will allen Olympioniken und Paralympioniken unvergessliche Momente für ihr Leben schenken, weil die Atmosphäre das bieten kann, was sich Athleten wünschen.“  

Umweltfreundliche Winterspiele angestrebt
Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude hob die Nachhaltigkeit der Münchner Bewerbung hervor: „Der Münchner Olympiapark ist das Paradebeispiel für olympische Nachhaltigkeit. Olympische und Paralympische Winterspiele 2018 würden die Sportstätten der Sommerspiele von 1972 in Schauplätze des Wintersports verwandeln und damit das olympische Erbe des Olympiaparks weiter fortführen.“  
Bernhard Schwank erläuterte den IOC-Mitgliedern die Maßnahmen, die München 2018 vorschlägt, um CO2-neutrale Spiele zu organisieren – ein zentraler Teil des Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzeptes, das die Evaluierungskommission in ihrem Bericht als ‚starke und innovative Nachhaltigkeitsstrategie‘ bezeichnete: „München 2018 möchte die ersten CO2-neutralen Olympischen und Paralympischen Winterspiele organisieren und hat 18 Umweltleitprojekte in seinem Konzept verankert, für die über 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Wir werden die 284.000 Tonnen CO2, die durch den unvermeidlichen Luftverkehr entstehen, durch Investitionen in Gold Standard Klimaschutzprojekte auf allen fünf Kontinenten ausgleichen.“  

Weitreichende Unterstützung für 2018
Der Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich unterstrich die Unterstützung aller politischen Ebenen und der Bevölkerung anhand der Umfragewerte von 75 Prozent für die Bewerbung vom März 2011.
BMW-Vorstandsmitglied Ian Robertson gab einen Einblick, welchen Nutzen Wirtschaftsunternehmen von Olympischen und Paralympischen Winterspiele in München hätten. So erklärte er, dass volle Stadien sowohl für Sportler als auch für Sponsoren die besten Ergebnisse bringen und das München damit beste Voraussetzungen für erfolgreiche Winterspiele für alle Beteiligten bieten könnte.  
Magdalena Neuner konzentrierte sich in ihrem Teil der Präsentation auf die große Wintersporttradition Deutschlands, die Begeisterung der freiwilligen Helfer und die Erfahrungen, internationale Sportveranstaltungen auszurichten. „Wenn München die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 austragen darf, dann wäre ich als Volunteer dabei“, sagte sie und bezog sich dabei auf die 8,5 Millionen Freiwilligen, die derzeit beim DOSB registriert sind.

Quelle
Pressemitteilung Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH, 18. Mai 2011
2011-05-24
Stand: 04.10.2022
Kontakt
Sara-Maria Wolfram
Leistungssport GmbH
Sekretariat
Tel.: 089-85790 262