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Deutsche Telemarker setzen Erfolgsserie in Steamboat (USA) fort - Drei DSV-Athleten in Top-Ten

19.02.12
Telemark
Der Parallel-Sprint entwickelt sich zur Lieblingsdisziplin der DSV-Athleten. Die zwei Allgäuer Tobias Müller und Jonas Schmid zogen im amerikanischen Steamboat in das Halbfinale ein. Dort setzte sich Müller durch und konnte als Dritter erneut auf das Podest fahren. Matthias Brüstle schied gegen den späteren Gewinner im Achtelfinale aus - am Ende reichte es für Rang neun.
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Die DSV-Athleten mischen weiterhin die Telemark-Weltspitze auf. Beim Nachtrennen in der Disziplin Parallel-Sprint-Classic qualifizierten sich erstmals drei deutsche Telemarker für die Achtelfinals. Dabei überraschte vor allem der für den SC Oberstdorf startende Jonas Schmid. Der Student fuhr im ersten Durchgang der Qualifikation sogar schneller als sein Teamkollege Tobias Müller. Im zweiten Lauf rückte der Obermaiselsteiner die derzeitigen Kräfteverhälnisse aber wieder zurecht und qualifizierte sich als Dritter direkt vor Jonas Schmid (4. Platz). Auch Matthias Brüstle glückte erstmals der Sprung unter die besten 16. Toni Trojer schied nach einem Sturz in der Qualifikation vorzeitig aus.

Mannschaftsinternes Halbfinale
Im Achtelfinale musste sich dann der Schwarzwälder Matthias Brüstle dem Weltcupführenden und späteren Gewinner Philippe Lau aus Frankreich geschlagen geben. Die zwei Allgäuer Tobias Müller und Jonas Schmid zogen beide ins Halbfinale ein. Dort unterlagen sie den Finalisten Bastien Dayer aus der Schweiz und Philippe Lau und fuhren im kleinen Finale das mannschaftsinterne Rennen um Platz drei aus. Hierbei profitierte Tobias Müller von seiner größeren Erfahrung und verwies den Bad Hindelanger Schmid auf den vierten Platz. Für diesen war es der größte Weltcuperfolg in seiner Karriere. Matthias Brüstle (Gutach) erreichte am Ende Rang neun. Begleitet war das Rennen von schweren Schneefällen, die die Sicht stark beeinflussten.
Der Parallel-Sprint-Classic entwickelt sich immer mehr zur Lieblingsdisziplin der Deutschen. Bis jetzt standen in jedem Rennen zwei Fahrer des DSV im Halbfinale.

Heimsieg für Taylor
Bei den Damen stand Zoe Taylor aus den USA ganz oben auf dem Podest. Sie verwies die Französin Laura Genier-Soliget und Julie Duedahl aus Dänemark auf die Plätze zwei und drei. Deutsche Athletinnen waren nicht am Start.

Quelle
Pressemitteilung des DSV Telemark Team Germany vom 19.02.2012.
2012-02-19
Stand: 16.01.2022
Kontakt
Christian Leicht
Telemark
Beauftragter
Tel.: 0171/2256188