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Informationen und Aufgebote zu den Weltcups in Klingenthal (GER) und Lillehammer (NOR)

30.11.16
Langlauf
Am kommenden Wochenende gehen die Skispringer beim Heimweltcup in Klingenthal vom Bakken. In der Vogtland-Arena stehen am Samstag und Sonntag ein Team- und ein Einzelspringen auf dem Programm. Bereits am Freitag starten auch die Skispringerinnen in die Weltcup-Saison 2016/2017. In Lillehammer werden zwei Einzelbewerbe ausgetragen. Auch die Nordischen Kombinierer und Langläufer gehen in Lillehammer an den Start. Während die Kombinierer beim Team-Event und bei zwei Einzelbewerben um Weltcuppunkte kämpfen, stehen für die Langläufer Sprints, Distanz- und Verfolgungsrennen auf dem Programm.
Newsletter II
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SKISPRUNG Herren
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Klingenthal (GER)

- Fr., 02.12.2016, 18:00 Uhr (MEZ): HS 140, Qualifikation Einzel
- Sa., 03.12.2016, 16:10 Uhr (MEZ): HS 140, Team, 1. Durchgang, anschließend Finale
- So., 04.12.2016, 15:00 Uhr (MEZ): HS 140, Einzel, 1. Durchgang, anschließend Finale


DAS DSV-AUFGEBOT

Die Sportführung des DSV hat für die Springen in Klingenthal sieben Athleten nominiert:

- Markus Eisenbichler ( TSV Siegsdorf)
- Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue)
- Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)
- Karl Geiger (SC 1906 Oberstdorf)
- Stephan Leyhe (SC Willingen)
- David Siegel (SV Baiersbronn)
- Andreas Wellinger (SC Ruhpolding)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Werner Schuster, Bundestrainer Skisprung Herren
"Nach dem positiven Saisonauftakt in Kuusamo freuen wir uns jetzt auf den ersten Auftritt vor heimischem Publikum in Klingenthal. Die Begeisterung für unseren Sport in der Region ist traditionell sehr groß, und so ist das gesamte Team hoch motiviert, die Fans in der Vogtland-Arena mit guten Leistungen zu begeistern.

Wie zu erwarten, hat sich das internationale Feld nach den ersten Wettkämpfen in Finnland noch nicht vollständig sortiert. Erfahrungsgemäß dauert dieser Prozess bis zum Beginn der Vierschanzentournee. In den nun folgenden Weltcups werden daher die Weichen für das erste Großereignis des Winters gestellt, was für alle Beteiligten sehr spannend ist.

Wir hatten eine gute Saisonvorbereitung und sind sehr zufrieden, wie sich das Team zum Auftakt präsentieren konnte. Unerwartet stark ist dabei die Leistung von Severin Freund einzuschätzen. Gerade nach seiner langen, verletzungsbedingten Trainingspause war ein Sieg nicht zu erwarten gewesen. Severin hat nun bereits 180 Weltcuppunkte auf der Habenseite und kann auf dieser Basis in Ruhe daran arbeiten, über die Wettkämpfe den Rhythmus aufzunehmen und damit die Automatismen zu festigen.

Der Erfolg in Kuusamo und das damit gestiegene Selbstvertrauen werden ihm dabei helfen, doch die Konstanz kann er sich nur über weitere Wettkämpfe erarbeiten. An unserer Zielsetzung, den Formaufbau kontinuierlich voranzutreiben, hat sich daher nichts geändert.

Auch die Anschlussplatzierungen im Team zeigen eine positive Tendenz. Als Mannschaft wollen wir uns in Klingenthal nun weiter nach vorne entwickeln. Aktuell herrscht eine positive Dynamik in der Mannschaft.

Ein Grund dafür sind die Athleten Karl Geiger und Markus Eisenbichler, die den Sprung aus der LG1b ins Team geschafft haben und uns jetzt verstärken. Darüber hinaus rechnen wir damit, dass in den nächsten Wochen auch arrivierte Springer wie Andreas Wellinger und Richard Freitag in die Top-Ten aufrücken.

Beim ersten Teamspringen des Winters wollen wir auf dem Podest landen. Polen, Norwegen, Österreich und Slowenien, aber auch unser Team, haben sich in Finnland stark präsentiert. Daher erwarte ich einen spannenden Wettkampf und eine knappe Entscheidung."

Severin Freund
"Heimspringen vor den eigenen Fans sind immer ganz spezielle Veranstaltungen und ich freue mich daher sehr auf das Wochenende in Klingenthal. In den vergangenen Jahren konnte ich in der Vogtland-Arena sowohl sehr gute als auch weniger erfolgreiche Wettkämpfe bestreiten.

Aktuell fühle ich mich gut, bin gesund und natürlich motiviert, weiter an meiner Form zu arbeiten. Der Erfolg von Kuusamo gibt zwar Selbstvertrauen, aber da die beiden Schanzenprofile höchst unterschiedlich sind, sind die Uhren wieder auf Null gestellt. Natürlich möchte ich wieder gute Sprünge zeigen, aber die Konkurrenz ist stark. Das gilt sowohl für den Einzel- als auch den Teamwettkampf."


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SKISPRUNG Damen
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Lillehammer (NOR)
- Do., 01.12.2016, 16:00 Uhr (MEZ): HS 100, Qualifikation
- Fr., 02.12.2016, 17:00 Uhr (MEZ): HS 100, Einzel, 1. Durchgang, anschließend Finale
- Sa., 03.12.2016, 15:00 Uhr (MEZ): HS 100, Einzel, 1. Durchgang, anschließend Finale


DAS DSV-AUFGEBOT
Sechs Athletinnen wurden von Bundestrainer Andreas Bauer für den Saisonauftakt in Lillehammer (NOR) nominiert.

- Katharina Althaus (SC Oberstdorf)
- Anna Rupprecht (SC Degenfeld)
- Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla)
- Ramona Straub (SC Langenordnach)
- Carina Vogt (SC Degenfeld)
- Svenja Würth (SV Baiersbronn)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Andreas Bauer, Bundestrainer Skisprung Damen
"Unsere sechs Starterinnen für den Weltcup-Auftakt haben wir im Rahmen eines zentralen Lehrgangs in Oberstdorf in der ersten Novemberhälfte ermittelt. Die letzte Trainingswoche vor dem ersten Wettkampf haben wir direkt in Lillehamer verbracht, auf 30 cm Naturschnee, bei immer unter null Grad Celsius, wenig Wind, auf der Weltcupschanze - also bei besten äußeren Bedingungen. Wir konnten auch den letzten Trainingsblock wie geplant umsetzen. Anschließend waren die Athletinnen noch einmal drei Tage zu Hause, ehe wir am Mittwoch wieder nach Norwegen geflogen sind.

Unser Ziel ist es, wieder an die erfolgreiche Falun-Saison anzuknüpfen. Wir wollen unsere Athletinnen in den Top-Ten und auch auf dem Podium platzieren. Prognosen und Vergleiche sind vor der Saison aber immer schwierig. Die Japanerinnen und die Österreicherinnen habe ich zum Beispiel länger nicht springen sehen, mit den Norwegerinnen haben wir teilweise am selben Ort trainiert. Den letzten kompletten internationalen Vergleich hatten wir beim Sommer-Grand-Prix in Tschaikowski, da hatte Carina den zweiten Platz erreicht und wir hatten drei weitere Athletinnen unter den besten Zehn.

Unsere Saisonvorbereitung ist insgesamt sehr gut gelaufen, alle Athletinnen sind ohne größere Verletzungen oder andere Ausfallzeiten durch den Sommer gekommen. Besonders freuen wir Trainer uns, dass Ramona Straub wieder den Sprung ins Weltcupteam geschafft hat, die dafür nach einem Kreuzbandriss zwei Jahre lang kämpfen musste.

Die Schanze in Lillehammer ist doch etwas anders als gewohnt. Es ist eine der wenigen Anlagen im Weltcup, auf der auf einer natürlichen Eisspur gesprungen wird. Da geht es im Anlauf doch etwas ruppiger und rauher zu. Darauf haben wir uns entsprechend vorbereitet. Wir freuen uns auf den Wettkampfstart."

Katharina Althaus
"Wir hatten in der letzten Woche in Lillehammer noch einmal eine sehr gute abschließende Schneevorbereitung. Ich habe in der Zeit noch einmal 25 bis 30 Sprünge absolviert. Jetzt steigt die Spannung vor dem ersten Wettkampf, weil niemand so recht weiß, wie die anderen drauf sind. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, auch das Material passt, ich bin guter Dinge. Schön, dass es endlich losgeht."


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NORDISCHE KOMBINATION
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Lillehammer (NOR)
- Do., 01.12.2016, 12:00 Uhr (MEZ): HS 100, PCR/Qualifikation
- Fr., 02.12.2016, 11:00/14:10 Uhr (MEZ): Team-Event, HS 100, 4 x 5 km
- Sa., 03.12.2016, 09:00/14:10 Uhr (MEZ): HS 100, Gundersen 10 km
- So., 04.12.2016, 09:00/14:10 Uhr (MEZ): HS 100, Gundersen 10 km


DAS DSV-AUFGEBOT
Hermann Weinbuch lässt bei der zweiten Weltcup-Station in Lillehammer dieselben acht DSV-Athleten antreten, die auch schon den Saisonauftakt in Ruka (FIN) bestritten haben.

- Manuel Faißt (SV Baiersbronn)
- Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
- Vinzenz Geiger (SC Oberstdorf)
- Björn Kircheisen (WSV Johanngeorgenstadt)
- Jakob Lange (WSV Kiefersfelden)
- Fabian Rießle (SZ Breitnau)
- Johannes Rydzek (SC Oberstdorf)
- Terrence Weber (SSV Geyer)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS


Hermann Weinbuch, Bundestrainer Nordische Kombination
Ruka war der erwartet schwierige Wettkampf zum Saisonauftakt, wohl einer der schwierigsten des Winters. Der Wind verlangt den Aktiven auf dieser Anlage immer wieder alles ab. Trotzdem ist es eine schöne kleine Flugschanze, auf der wir größtenteils auch gut zurechtgekommen sind.

Im Springen haben wir insgesamt gut mitgehalten, auch wenn Einzelne zum Saisonstart noch nicht ihre Top-Form haben. Als Momentaufnahme passt das aber so wie es ist. In der Loipe haben wir überragend agiert, da waren wir in beiden Rennen führend, haben jeweils mehrere Athleten in den Top-Ten der Laufzeiten gehabt. Als Mannschaft waren wir im Langlauf in den letzten Jahren schon immer gut, offenbar konnten wir uns aber - bei aller gebotenen Vorsicht nach den ersten Wettkämpfen - nochmals steigern. Unsere Vorbereitung hat gut funktioniert. Und in Ruka haben unsere Techniker den Jungs außerdem auch zweimal super Ski unter die Füße geschnallt.

In Ruka haben wir Selbstvertrauen getankt, den Schwung wollen wir mit nach Lillehammer nehmen. Wir fahren mit dem Gelben Trikot in den eigenen Reihen dorthin, wo wir in den letzten Jahren immer wieder sehr gute Resultate erzielt haben, vom Tagessieg bis hin zu sehr guten Resultaten unserer Nachwuchsathleten. Unser Ziel ist es, weiter auf der Erfogsspur zu bleiben.

Wir sind am Montag aus Helsinki zurück geflogen, die Aktiven hatten zwei Regenerationstage zu Hause, am Mittwoch reisen wir nach Norwegen. Nach dem Weltcup werden wir eine weitere Woche in Lillehammer bleiben und dort in der anschließenden wettkampffreien Woche einen gemeinsamen Trainingslehrgang bestreiten.

In meinen Augen bestätigt sich auch eine besondere Entwicklung in der Nordischen Kombination. Ich bin kein Freund davon, einzelne Athleten herauszuheben, aber: Jarl Magnus Riiber verfügt einfach über ein derart gutes Skispringen, dass er die Nordische Kombination mit seinen Sprungleistungen beeinflusst. Das Springen ist in den Fokus gerückt. In den letzten Jahren hatte der hingegen eher auf dem Langlauf gelegen. Das ändert sich gerade, es gibt eine neue Challenge."

Johannes Rydzek
"Wahnsinnig schön! Was für ein geniales erstes Wettkampfwochenende für mich. So bin ich noch nie in eine Weltcupsaison gestartet. Dabei hatte ich am Anfang der Woche noch etwas gekränkelt, auch mein PCR zum Aufgalopp war nicht gut. Ich bin aber konzentriert geblieben und konnte schon im ersten Wettbewerb mit viel Selbstvertrauen in den Lauf gehen. Auch den zweiten Wettkampf habe ich in beiden Disziplinen auf hohem Niveau bestritten, mit einem fantastischen Ergebnis.

In Lillehammer werden die Karten neu gemischt, alle fangen wieder bei Null an. Ich freue mich auf Wettkampfanlagen in Top-Zustand und das skisportbegeisterte Publikum. Ich fahre mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen nach Norwegen, wohl wissend, dass dort eine immer stärker werdende Konkurrenz am Start ist, im eigenen Team und international."


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LANGLAUF Damen/Herren
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Lillehammer (NOR)
- Fr., 02.12.2016, Uhr (MEZ): Qualifikation Damen/Herren, Sprint C
- Fr., 02.12.2016, 12:00 Uhr (MEZ): Finals Damen/Herren, Sprint C
- Sa., 03.12.2016, 10:00 Uhr (MEZ): 10 km F, Herren
- Sa., 03.12.2016, 12:50 Uhr (MEZ): 5 km F, Damen
- So., 04.12.2016, 10:00 Uhr (MEZ): Verfolgung 10 km C, Damen
- So., 04.12.2016, 12:00 Uhr (MEZ):Verfolgung 15 km C, Herren


DAS DSV-AUFGEBOT
Für den DSV gehen in Lillehammer insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten an den Start.

Damen
- Julia Belger (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
- Stefanie Böhler (SC Ibach)
- Victoria Carl (SC Motor Zella-Mehlis)
- Nicole Fessel (SC 1906 Oberstdorf)
- Katharina Henning (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
- Hanna Kolb (TSV Buchenberg)
- Sandra Ringwald (Skiteam Schonach-Rohrhardsberg)

Herren
- Thomas Bing (Rhöner WSV)
- Jonas Dobler (SC Traunstein)
- Sebastian Eisenlauer (SC 1909 Sonthofen)
- Florian Notz (TSV/SZ Böhringen Römerstein)
- Thomas Wick (SC Motor Zella-Mehlis)


AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS


Andreas Schlütter, Sportlicher Leiter Langlauf
"Der Auftakt unseres Teams in Kuusamo ist positiv verlaufen. Vor allem bei den Damen haben Nicole Fessel und Victoria Carl mit ihren Top-Ten-Platzierungen über die 10-Kilometer-Distanz aufgezeigt. Damit haben sie schon am ersten Weltcup-Wochenende die WM-Norm erfüllt. Auch Sandra Ringwald hat nach überstandener Erkältung mit dem Erreichen des Sprint-Halbfinales eine gute Leistung abgerufen. Es freut mich außerdem, dass Katharina Hennig gezeigt hat, dass auch unsere jungen Damen schon in die Weltcup-Punkte laufen können.

Bei den Herren sind wir beim Saison-Start auf die gewohnt hohe Leistungsdichte gestoßen. Thomas Bing sollte nach seiner Leistung im Distanzrennen Selbstvertrauen gewonnen haben, immerhin konnte er bis Kilometer elf mit dem späteren Sieger des Rennens, Iivo Niskanen, mithalten.

In Lillehammer startet nun die Mini-Tour mit einem Sprint. Da hatten wir zuletzt noch Probleme. Ich hoffe aber, dass sich unsere unsere starken Sprinter Sebastian Eisenlauer und Hanna Kolb dieses Mal besser in Szene setzen können, und dass es für Sandra noch weiter nach vorne geht. Bei den Damen möchten wir die Top-Ten angreifen, bei den Herren sind die Top-15 das Ziel."

Victoria Carl
"Ich freue mich total, dass ich im ersten Rennen über die zehn Kilometer gleich einen Top-Ten-Platz erreichen und damit die WM-Fahrkarte lösen konnte. Ich habe im Sommer gut gearbeitet, und das zeigt sich nun auch auf Schnee. Jetzt freue ich mich auf Lillehammer, drei Rennen in drei Tagen werden zwar anstrengend, aber vor allem die fünf und die zehn Kilometer liegen mir. Mal sehen, was möglich ist."


TV-ÜBERTRAGUNGEN WELTCUPS IN KLINGENTHAL (GER) und LILLEHAMMER (NOR)
Die Weltcups in Klingenthal und Lillehammer werden in der ARD sowie von EUROSPORT und EUROSPORT 2 übertragen. Die Sendezeiten der ARD finden Sie hier, die Sendezeiten von EUROSPORT und EUROSPORT 2 finden Sie hier.
2016-11-30
Stand: 28.11.2021
Kontakt
Manuel Hering
Leistungssport GmbH
Ansprechpartner
Tel.: +49 89 85790-340