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Informationen und Aufgebote zu den IBU Biathlon-Weltmeisterschaften 2013 in Nové Mesto (CZE)

06.02.13
Biathlon
Der Startschuss zu den Biathlon-Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto ist gefallen. Hier erfahren Sie alles über das Programm und das Aufgebot.
Biathlon: IBU World Cup Biathlon - Ruhpolding (GER) - 08.01.2013 - 13.01.2013
STARTZEITEN IN NOVE MESTO

Do., 07.02.2013, 17:30 Uhr: Mixed-Staffel, 2x6 km + 2x7,5 km
Sa., 09.02.2013, 13:00 Uhr: Sprint Herren, 10 km
Sa., 09.02.2013, 16:15 Uhr: Sprint Damen, 7,5 km
So., 10.02.2013, 13:00 Uhr: Verfolgung Herren, 12,5 km
So., 10.02.2013, 16:15 Uhr: Verfolgung Damen, 10 km
Mi., 13.02.2013, 17:15 Uhr: Einzel Damen, 15 km
Do., 14.02.2013, 17:15 Uhr: Einzel Herren, 20 km
Fr., 15.02.2013, 17:15 Uhr: Staffel Damen, 4x6 km
Sa., 16.02.2013, 15:15 Uhr: Staffel Herren, 4x7,5 km
So., 17.02.2013, 12:00 Uhr: Massenstart Damen, 12,5 km
So., 17.02.2013, 15:00 Uhr: Massenstart Herren, 15 km


DAS DSV-AUFGEBOT
Fünf Damen und fünf Herren werden die deutschen Farben in Nové Mesto vertreten. Das letzte WM-Tickt löste die 19-jährige Laura Dahlmeier, die vergangene Woche bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Obertilliach (Österreich) jeweils Gold im Sprint-Wettbewerb und Einzel und Silber in der Verfolgung gewinnen konnte. Über die genaue Einsatzkonzeption wird erst jeweils kurzfristig vor Ort entschieden.


DAMEN
- Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen)
- Miriam Gössner (SC Garmisch)
- Andrea Henkel (SV Großbreitenbach)
- Nadine Horchler (SC Willingen)
- Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld)


HERREN
- Andreas Birnbacher (SC Schleching)
- Florian Graf (WSV Eppenschlag)
- Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
- Arnd Peiffer (WSV Clausthal Zellerfeld)
- Simon Schempp (SZ Uhingen)


AKTUELLE INFORMATIONEN
Den abschließenden Vorbereitungslehrgang absolvierten Damen und Herren am Stützpunkt in Oberhof. Die Anreise nach Nové Mesto erfolgt individuell bis Montagabend.


AKTUELLE STATEMENTS

Sportdirektor Thomas Pfüller
"Wir bleiben dabei: Fünf bis sechs Medaillen sind bei dieser WM ein realistisches Ziel. Auch wenn uns natürlich bewusst ist, dass das nicht einfach sein wird. Wir haben eine sehr gute und kompakte Herrenmannschaft, die in diesem Winter trotz der großen internationalen Konkurrenz bereits mehrfach bewiesen hat, dass sie in der Lage ist, um die Top-Platzierungen mitzulaufen. Vor allem Andreas Birnbacher hat sich wieder eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert. Aber auch die anderen Athleten wie Schempp, Graf, Lesser oder Peiffer haben zweifellos das Potential, aus eigener Kraft auf einen Spitzenplatz zu kommen.

Bei den Damen haben sich Andrea Henkel und Miriam Gössner in den vergangenen Weltcup-Wochen ebenfalls hervorragend in Szene setzen können. Dazu kommen mit Nadine Horchler und Franziska Hildebrand zwei Athletinnen, die zuletzt sehr erfreuliche Ansätze gezeigt haben. Der Staffelsieg von Antholz sollte unserem Team noch einmal zusätzliche Motivation für die Titelkämpfe gegeben haben."


Bundestrainer Uwe Müssiggang
"Unser Anspruch bei dieser WM ist der gleiche wie sonst auch: Wir möchten um die Medaillen mitkämpfen. Gerade die Damen haben mit ihrer Staffelleistung in Antholz gezeigt, dass sie gut geschlossen auftreten können. Bei den Männern haben wir eine homogene Mannschaft, ab und zu hat einfach das Quäntchen Glück für eine bessere Platzierung gefehlt. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir das in Nové Mesto wieder besser machen.

Unsere Zielstellungen können so hoch wie früher sein. Warum sollte man sie runterschrauben, nur weil Magdalena Neuner nicht mehr dabei ist? Alle unsere Athleten gehen selbst mit hohen Erwartungen in jedes Rennen, da liegt es uns fern zu sagen, wenn du unter die Top-20 läufst, ist es auch ok. Daher sind die Medaillenziele von Sportdirektor Thomas Pfüller in Ordnung. Sonst hieße es ja, dass wir der Mannschaft nichts zutrauen und das wäre schlecht.

Oberhof ist ein guter Trainingsort, wir hatten trotz schwieriger Bedingungen gute Schießleistungen am Stand. Vielleicht ist das ein positives Zeichen für Nové Mesto. Generell setzen wir derzeit individuelle Schwerpunkte, die Sportler sollen auf die eigenen Probleme achten und daran arbeiten.

Wir hoffen, dass alle gesund bleiben und hundertprozentig fit zur WM fahren können. Bei den Herren entscheiden wir dann vor Ort, wer in welchem Rennen starten wird. Bei den Damen haben wir noch die frischgebackene Junioren-Weltmeisterin Laura Dahlmeier nachnominiert, sie wird als Reservefrau anreisen und um zu lernen – so wie wir das damals auch mit Magdalena Neuner in Antholz geplant hatten. Mit ihrem Sieg und einem zweiten Platz hat Laura sich das Recht erkämpft, bei diesem Großereignis dabei zu sein. Sie kann laufen und wirklich kämpfen, damit hat sie einen sehr guten Eindruck hinterlassen – eine Überraschung wie damals von Lena sollte man aber nicht erwarten."

Zum Video-Interview mit Uwe Müssiggang.


Miriam Gössner
"Es läuft in dieser Saison sehr gut, auch wenn ein paar Rennen nicht optimal verlaufen sind. Aber wir sind halt keine Maschinen. Ich nehme daher nur das Positive mit zur WM. Ich bin ein Mensch, der Tiefen schnell abgehakt, allerdings habe ich über den Sprint in Antholz noch länger nachgedacht. Ich versuche, mich aber immer wieder aufs Neue zu
konzentrieren und dann hat es bei der Staffel ja auch wieder gepasst.

In der Vorbereitung habe ich daran gearbeitet, noch kraftvoller und schneller zu laufen. Letztes Jahr beim Weltcup in Nové Mesto war es total schön, die Strecken dort gefallen mir gut. Am Schießstand war es nicht einfach, aber insgesamt habe ich gute Erinnerungen an den Wettkampfort und ich freue mich drauf.

Druck mache ich mir keinen, denn mehr als mein Bestes geben kann ich nicht, daher ist es mir auch egal, was andere denken und reden. Ich spreche generell nicht über Ziele, möchte aber nach jedem Rennen sagen können, dass ich am Schießstand und in der Loipe mein Bestes gegeben habe. Und natürlich träumt jeder davon, eine Medaille zu gewinnen.

Ob ich auch bei der Nordischen WM an den Start gehen werde, weiß ich noch nicht. Kaisa Mäkäräinen möchte auch die Staffel mit den Langlauf-Damen laufen und ich würde gerne über die zehn Kilometer Freistil und bei der Staffel starten - wir müssen nur noch überlegen, wie wir den Weltcup in Oslo und die Nordische WM unter einen Hut bringen können."

Zum Video-Interview mit Miriam Gössner.


Andrea Henkel
"Als es um die WM-Vorbereitung ging, habe ich die Idee eingebracht, dass sich Oberhof eignen würde, da die Strecken denen von Nove Mesto sehr ähneln. Außerdem waren die Bedingungen am Grenzadler top. Wie in Oberhof sind auch die Strecken in Nové Mesto bergig und es gibt lange Anstiege, die nicht ganz so steil sind. Auch das Wetter ähnelt dem von Oberhof, es ist oft wechselhaft und windig. Daher wird es in der Tschechischen
Republik interessante Wettkämpfe geben und die Besten werden sich durchsetzen.

Ich erlebe zum ersten Mal die Situation, dass unsere Kernmannschaft nur aus vier Läuferinnen besteht und die WM-Startplätze nicht hart umkämpft sind. Die Stimmung ist dadurch etwas entspannter. In den vergangenen Wochen hat sich meine Form verbessert, zuvor hatte ich einfach zu viele Fehler im Stehendanschlag. Jetzt komme ich wieder in Schwung und dass ich im Gesamt-Weltcup derzeit auf Platz drei rangiere überrascht mich selbst ein wenig.

Ich freue mich auf die WM, es ist immer etwas besonderes, denn es gibt Titel und Medaillen zu gewinnen. Wir bereiten uns extra darauf vor und das Kribbeln ist auch immer noch da. Ich möchte auf das Podium laufen, insbesondere mit der Staffel in Antholz haben wir gezeigt, dass wir ein Wörtchen mitreden können. Wenn ich darf, laufe ich auch gerne in der Mixed-Staffel mit."

Zum Video-Interview mit Andrea Henkel.


Franziska Hildebrand
"Ich bin froh, dass ich diesmal bei der WM laufen darf, im vergangenen Jahr war ich ja als Ersatzfrau dabei. Ich möchte ein Top-Ten-Ergebnis erreichen, das sollte für mich möglich sein, denn in den letzten Rennen ging es weiter voran und das möchte ich auch in Nové Mesto zeigen.

Man hat in Antholz gesehen, dass es läuferisch bei mir von Tag zu Tag besser ging und gerade in der Staffel hat alles perfekt gepasst. Der Sieg hat der Mannschaft gut getan, wir konnten den Leuten zeigen, dass wir zusammen wieder etwas erreich können. In der Vorbereitung in Oberhof feilen wir weiterhin an Kleinigkeiten, zum Beispiel an der Eins-Einser-Technik.

Am derzeit recht windigen Schießstand können wir uns ebenfalls gut auf Nove Mesto einstellen, denn dort kann das Wetter auch unberechenbar sein."

Zum Video-Interview mit Franziska Hilebrand.


Nadine Horchler
"Ich setze meine Ziele jetzt schon höher, als noch im Juli oder August. Die Ziele vom Sommer habe ich schon erreicht, jetzt starte ich bei der WM und möchte mindestens nach zwei Rennen sagen können: Ich habe getroffen, was ich konnte und bin so schnell gelaufen, wie ich konnte und habe alles riskiert. Erwarten tue ich aber noch nicht viel. Im Vorfeld war es wichtig für mich zu sehen, dass ich in die Top-Ten laufen kann.

Ob es in Nové Mesto klappt, werden wir sehen. Die Formkurve passt derzeit auf jeden Fall, denn ich konnte meine Laufform verbessern und in den letzten Rennen alles abrufen, was ich kann. Im Training stehen derzeit schnellere Belastungen auf dem Programm. Jetzt gilt es aber auch, gesund zu bleiben, deshalb fahre ich vor der WM zwei Tage nach Hause um zu regenerieren und abzuschalten. Danach geht es voll motiviert nach Nové Mesto. Die Strecken kenne ich und meine Ziele sind ein super Staffel-Ergebnis und in die Top-Ten zu laufen."

Zum Video-Interview mit Nadine Horchler.


Andreas Birnbacher
"Alles in allem bin ich mit dem Winter sehr zufrieden. Die Saison-Vorbereitung lief ja nicht gerade nach Plan, von daher waren die Ergebnisse sicher nicht ganz zu erwarten. Denn wenn ich am Start war, dann hat es meistens gepasst. Dass ich zwei-, dreimal gesundheitsbedingt ausgefallen bin, ist aber sicherlich auch ein stückweit darauf zurückzuführen, dass im Sommer doch ein paar Einheiten gefehlt haben und die Belastungsverträglichkeit nicht ganz so hoch war.

Entsprechend wichtig war es für mich, dass ich nach Antholz möglichst schnell wieder gesund und fit geworden bin, um die letzten Tage vor der WM noch einmal vernünftig trainieren zu können. Gemeinsam mit Fritz Fischer habe ich mich ja bewusst dafür entschieden, meine WM-Vorbereitung zu Hause zu machen. Nach der ganzen Reiserei und meinen Infekten wollte ich auf den zusätzlichen Reisestress verzichten. Und wir haben ja am Stützpunkt auch ideale Bedingungen, um die Anstiege von Nové Mesto zu simulieren.

Von Nove Mesto habe ich im letzten Jahr nicht viel mitbekommen, weil unser Hotel direkt am Biathlonzentrum war. Ich schätze mal, dass wird diesmal nicht anders sein. Aber ich bin ja nicht zum Urlaub da. Grundsätzlich liegen mir die Strecken ganz gut, da kann ich meine 1:1-Technik laufen, muss nicht so oft in die 2:1 wechseln. Ich bin jedenfalls voll motiviert und will natürlich schon gerne wieder um die Medaillen mitkämpfen. Ziel ist ganz klar, in einem Einzelrennen und mit der Staffel auf dem Podium zu stehen. Es wäre schön, wenn es gleich in der Mixedstaffel klappen würde. Das nimmt dann auch gleich mal den Druck vom Team. Aber gerade der Mixed-Wettbewerb ist mittlerweile alles andere als ein Selbstläufer. Eine WM ist immer etwas besonderes, egal an welchem Ort sie stattfindet, und vielleicht ist es für mich auch gar nicht so schlecht, wenn der Hype nicht ganz so groß ist, wie zuletzt in Ruhpolding."

Zum Video-Interview mit Andreas Birnbacher.


Florian Graf
"Ich habe großen Ehrgeiz bezüglich der WM. Im Weltcup ist es bei mir bergauf gegangen, von daher bin ich hoch motiviert. Die WM ist der Saisonhöhepunkt für mich, und da ich die Titelkämpfe im eigenen Land etwas verpatzt habe, möchte ich es diesmal besser machen. Mit meinen Leistungen in Antholz war ich zufrieden, läuferisch ging es wieder besser, und die Formkurve zeigt nach oben.

Letztes Jahr beim Weltcup war ich in Nové Mesto im Einzel bester Deutscher. Die Bedingungen sind in diesem Jahr ähnlich, das liegt mir ganz gut. Ich habe positive Erinnerungen an den Ort, auch wenn der Schießstand etwas windanfällig ist, ähnlich wie in Oberhof. Daher war die Vorbereitung in Thüringen eine gute Wahl.

Bei der WM auf das Podium zu laufen wird schwer, aber ein Top-10-Ergebnis ist drin, und das ist auch mein Anspruch. Wenn ich abrufe, was ich zuletzt auch im Training gezeigt habe, steht einer guten Platzierung nichts im Weg. Ob ich in der Staffel starten werde, werden wir sehen."

Zum Video-Interview mit Florian Graf.


Erik Lesser
"Vor zwei Jahren war ich bei der WM in Khanty Mansyisk als Ersatzmann dabei und konnte WM-Luft schnuppern. Jetzt bin ich als Qualifizierter richtig mit von der Partie und kann eingesetzt werden. Klar würde ich gerne in allen Rennen an den Start gehen. Mit guten Lauf- und Schießleistungen ist ein Ergebnis unter den Top-15 mein Ziel.

Meine Saison fing mit dem dritten Platz im Einzel in Östersund stark an, hat dann aber leider ganz stark nachgelassen. Mit acht Schuss bei der Staffel in Antholz nur einmal zu treffen war der Tiefpunkt. Trotzdem gab es zwischendurch Lichtblicke. Der Verfolger in Pokljuka zum Beispiel, bei dem ich 15. wurde. Derzeit bin ich auch im Gesamtweltcup unter den Top-15. Das zeigt, dass ich auf einem guten Weg bin. Darauf möchte ich aufbauen und wenn möglich bis zum Saisonende unter den Top-15 bleiben.

Vor zwei Jahren habe ich im IBU-Cup in Nove Mesto das Einzel gewonnen, das war aber noch auf den alten Strecken. Im letzten Jahr habe ich sieben Fehler geschossen und mich in den Siebzigern platziert - eine Leistungsachterbahn ähnlich wie diese Saison also. Aber ich blicke nach vorne und freue mich auf Nove Mesto, wir werden ja sehen, was diesmal dabei herauskommt.

Wir haben eine super Stimmung im Team und auch nach Antholz ist keiner zu mir gekommen und hat mit dem Baseballschläger auf mich eingeschlagen. Derzeit sind die Strafrunden von Antholz schon noch im Kopf und ich kann immer noch nicht sagen, woran es gelegen hat. Ich hoffe aber, dass bis zur nächsten Staffel der Kopf wieder frei ist.

Mein Trainingsschwerpunkt vor der WM war, ein gutes Gefühl im Laufen und im Schießen aufzubauen. Im Laufen will ich das Gefühl kriegen, dass ich was reißen kann, auch im Anstieg. Beim Schießen ist es ähnlich, daher war das Training am Schießstand von Oberhof eine gute Wahl."

Zum Video-Interview mit Erik Lesser.


Arnd Peiffer
"Die Staffel in Antholz war für mich wichtig, denn die Rennen vorher gingen ganz schön in die Hose. Eigentlich wollte ich nicht laufen, da ich mich nicht gut gefühlt habe. Da aber sonst kein anderer mehr zur Verfügung stand, bin ich doch gestartet und es kam eine gute Leistung dabei heraus. Das hat mir gezeigt, dass ich es noch drauf habe und nicht
alles verloren ist.

Die Saison ging zunächst gut los, in Hochfilzen war ich aber schon kaputt, in Pokljuka dann total kaputt. In Oberhof war ein absolutes Gurkenschießen dabei - es wird halt immer schwierig, wenn man nach einer schwachen Phase mit Gewalt eine gute Leistung bringen will. Viele Einzelfaktoren hatten Anteil daran, dass es einfach nicht lief. Außerdem ist es in der Weltspitze verdammt eng geworden, das hat der Sprint in Ruhpolding gezeigt. Die Dichte ist enorm, alle Nationen haben mittlerweile vernünftige Ski, Munition und professionelles Training. Es wird immer schwerer, sich abzusetzen, man ist in der Masse drin und es ist sehr harte Arbeit, die eine Sekunde schneller zu sein und auf das Podest zu laufen. Derzeit ist nur Martin Fourcade in der Lage, sich läuferisch etwas abzusetzen.

Mein WM-Titel von Khanty Mansiysk ist für diese Titelkämpfe irrelevant, man muss es immer wieder aufs Neue angehen. Ich bin aber noch hungrig - das auf jeden Fall. Die Strecken in Nové Mesto taugen mir ganz gut, letztes Jahr bin ich dort aufs Podest gelaufen. Es kommt aber immer auf die Bedingungen an, die Schneebeschaffenheit spielt auch eine große Rolle. Am Ende muss die Form passen, nur wenn man top-fit ist, kommt etwas Gutes dabei raus. Wenn es Ernst wird, möchte ich vernünftige Leistungen bringen, die Top-Ten sind mein Ziel - Medaillenträume wären nach dem Saisonverlauf derzeit realitätsfern, aber wenn ich zeige, was ich kann, kann ich die Top-Ten schaffen."

Zum Video-Interview mit Arnd Peiffer.


Simon Schempp
"Meine Form passt derzeit gut, ich habe mich in den letzten Wochen gesteigert und bin zufrieden. Meine Ergebnisse waren bisher noch nicht so gut, wie ich es mir für diese Saison vorgestellt hatte. Manchmal fehlten nur wenige Sekunden, um in der Weltspitze zu landen, das zeigt aber auch, dass wir auf Schlagdistanz sind. Wenn wir es schaffen, die Sekunden, die noch fehlen, bei der WM rauszuholen, passt es.

Wir haben jeden Wettkampf analysiert und wissen selber, woran es gelegen hat. In der Vorbereitung auf Nové Mesto arbeiten wir daran, die gemachten Fehler nicht zu wiederholen. Es ist aber wichtig, auch das Positive herauszufiltern und darauf aufzubauen. Bei der WM möchte ich gute Ergebnisse zeigen und meinen Leistungshöhepunkt haben, dann ist eine vordere Platzierung möglich.

Ich werde direkt von Oberhof aus nach Nove Mesto fahren, so spare ich mir 450 Kilometer und habe weniger Stress."

Zum Video mit Simon Schempp.
2013-02-06
Stand: 05.10.2022
Kontakt
Gabi Kniesz
Leistungssport GmbH
Sekretariat
Tel.: 089-85790 251