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Nordic Blading

Was ist das?

Nordic Blading fasziniert Jugendliche, sowie gestandene Sportler gleichermaßen, es kombiniert in idealer Weise Geschwindigkeit, Spaß, Ästhetik und Athletik. Mit Nordic Blading kann man das eintönige Training im Sommer wieder vielseitiger und abwechslungsreicher gestalten, aber auch Vereinsmitglieder für Wintersportarten (Klassisch, Skating oder Ski Alpin) können gewonnen oder über das ganze Jahr hinweg abwechslungsreich betreut werden. Nordic Blading und Skating-Technik-Skilanglauf haben in technischer, biomechanischer und physiologischer Hinsicht Ähnlichkeiten.

Technik

Doppelstock
Beim Doppelstockschub erfolgt keine Beinarbeit. Der Vortrieb erfolgt mit einem beidseitigen Doppelstockschub, der durch den Einsatz von Armen und Oberkörper zustande kommt.

 

Der Doppelstock ist die Grundtechnik aller Skating-Techniken und ist vielen aus der Klassischen Technik bekannt. Er eignet sich hervorragend für Einsteiger, um die parallele Arm- und Stockarbeit zu erlernen.

 

Schlittschuhschritt mit Doppelstockschub auf jedes zweite Bein mit aktivem Armschwung (Skating 1 : 2 mit aktivem Armschwung)
Beim Skating 1 : 2 mit aktivem Armschwung werden zwei Beinabstöße mit einem Doppelstockschub mit aktivem Nach-vorne-Schwingen der Arme kombiniert. Der Belastungswechsel (Bein) erfolgt nach dem Stockeinsatz.

 

Diese Skating Technik ist die schnellste im Wettkampf gelaufene Technik. Von Nordic Blader wird diese Technik überwiegend in der Ebene oder im leicht ansteigenden Gelände gelaufen. Sie sieht sehr elegant und ästhetisch aus, benötigt aber Kraft- und Ausdauerfähigkeit.

 


Schlittschuhschritt mit Doppelstockschub auf jeden Beinabstoß (Skating 1 : 1)
Beim Skating 1 : 1 wird jeder Beinabstoß von einem Armabstoß begleitet. Der Belastungswechsel (Bein) erfolgt nach dem Stockeinsatz.

 

Diese Skating-Technik wird vor allem als Beschleunigungstechnik z.B. im Sprint verwendet. Es kann jedoch auch die 1:1 Technik im leichten bis mittleren Anstieg gelaufen werden, dies erfordert jedoch eine gute Oberkörperkraft. Zum Erlernen der Technik ist vor allem ein gutes Gleichgewicht und sicheres Einbeingleiten Voraussetzung. Im Gegensatz zur Technik 1:2 mit aktivem Armschwung wird jeder Beinabstoß mit einem Doppelstockschub unterstützt, deshalb ist es sinnvoll die 1:1 Technik vor der 1:2 Technik mit aktivem Armschwung zu schulen.

 


Schlittschuhschritt (SSS)
Beim SSS erfolgt ständig ein wechselnder Beinabstoß mit vollständiger Gewichtsverlagerung des Körperschwerpunktes, ohne Stockeinsatz
Die SSS-Technik wird bei zunehmender Geschwindigkeit, hier ist ein Doppelstockschub aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich, im fallenden Gelände, oder im „Windschatten" gelaufen. Der Vortrieb wird ausschließlich von den Beinen genutzt. Die Arme können in drei Varianten gehalten werden. In der Eisschnelllauf-Variante: Beide Arme sind nach hinten gerichtet, die Hände liegen auf dem Rücken. In der Abfahrts-Variante: Beide Stöcke werden unter die Arme geklemmt, der Oberkörper bleibt ruhig. In der Endspurt-Variante: Die Arme schwingen aktiv mit und unterstützen den Beinabstoß bzw. Belastungswechsel.

 


Schlittschuhschritt mit Doppelstockschub auf jeden zweiten Beinabstoß (Skating 1:2)
Bei der Skating Technik 1:2 werden zwei Beinabstöße mit einem Doppelstockschub kombiniert. Der Belastungswechsel (Bein) erfolgt vor oder mit dem Stockeinsatz.
Im Ski-Langlauf findet die 1:2 Technik den breitesten Einsatzbereich und wird in der Ebene, im Anstieg, im hängenden Gelände oder in Kurven gelaufen. Im Nordic Blading wird diese Technik hauptsächlich im Anstieg oder als Kurventechnik verwendet.

 


Diagonalskating
Schlittschuhschritt mit diagonalem Stockeinsatz. Die Arm und Stockarbeit erfolgt in diagonaler Arbeitsweise.


Diese Technik wird vor allem im Anstieg von konditionell schwachen oder ermüdeten Läufern verwendet. Das Diagonalskating ist wie der Grätenschritt im Klassischen Langlauf, lediglich wird mit einer Gleitphase.

 


Halbschlittschuhschritt (HSS)
Ein Skate bleibt in Fahrtrichtung „stehen". Der Abstoß erfolgt ausschließlich vom ausgescherten Skate. Jeder Beinabstoß wird durch einen Doppelstockschub unterstützt.


Der HSS war die revolutionäre Technik der frühen 1980er Jahre, wird aber heute nur nach in bestimmten Geländesituationen oder als Kurventechnik, bei großen Radien, gelaufen.

Ausrüstung

Schutzausrüstung
Die vollständige Schutzausrüstung, bestehend aus Knie- und Ellenbogenschutz, protektorbewehrte Schutzhandschuhe, oder LL-Handschuhe, Helm, und evtl. protektorbewehrte Hose, ist durch die schnellere Geschwindigkeit besonders wichtig. Beim Laufen in der Gruppe wird auch das Tragen einer Sportbrille empfohlen. Wer sich im öffentlichen Verkehrsraum bewegt, sollte auch helle funktionelle Bekleidung tragen.

 

Stöcke (Poles)
Die Nordic Blading Stöcke aus Carbon- Alu- oder Glasfaserstöcke ähneln den Langlaufstöcken, sind allerdings mit einer speziellen Nordic Blading Spitze (Hartmetallspitzen mit evtl. Dämpfung) ausgestattet um auf Asphalt optimalen Halt zu bieten. Der Stockgriff ist in Kork oder Gummi-Kunststoff-Mischung ausgeführt. Die maximale Stocklänge errechnen Sie mit folgender Formel: Körpergröße(cm) x 0,9 (+2,5 cm).

 

Inline Skates
Für Nordic Blading sind 4-rädrige Fitness Softboots mit Seitenstabilisierung und kombinierten Schnallen- und Schnürverschlusssystemen geeignet. Die Skates sollten mit einer Fersenbremse ausgestattet sein. Der Rollendurchmesser sollte zwischen 80 - 90 mm, die Rollenhärte zwischen 78 - 83 A, das Kugellager bei ABEC-Norm 1 - 5 (=Toleranz für Maß- und Laufgenauigkeit) liegen. Alternativ können geländegängige Nordic-Skates verwendet werden.

 

Variante: Nordic Off Road Skates
Der Nordic Off Road Skates von Powerslide als Variante: „Weg von der Straße, hinaus in die Natur!" Egal ob Wald- oder Schotterwege - mit den geländetauglichen Skates kann man Strecken erkunden, die sonst nur den Nordic Walkern oder Mountainbikern vorbehalten sind. Es gibt sicher Grenzen für den Gebrauch der Nordic Skates. So sollte der Untergrund möglichst fest beschaffen sein, jedoch sind Wurzeln, Steine und Unebenheiten kein Hindernis.

 

Reifen als wichtigstes Merkmal
Das wichtigste Merkmal der Powerslide Nordic Skates sind die zwei großen Luftreifen, die genügend Grip bei (fast) jedem Wetter geben - sogar nassem Untergrund. Das Tempo und damit die Trainingsintensität kann durch den Luftdruck der Reifen bestimmt werden.

Die Nordic Skates sind ein ideales Trainingsgerät für Ausdauersportler, Langläufer, Skater oder Naturfreunde!

 

Schutzausrüstung ein Muss
Auch beim Nordic Offroad Skating ist die Schutzausrüstung ein absolutes MUSS. Helm, Handschuhe - evtl. LL Handschuhe, Knie- und Ellenbogenschoner gehören zur Standardausrüstung - speziell, wenn es in unwegsameres Gelände gehen soll. Gepolsterte Hosen, auch Crash Pads genannt, sind zu empfehlen!

 

Mehr Informationen dazu auch unter www.powerslide.de

 

Merke!
- Immer komplette Schutzausrüstung tragen
- Tempo und Technik immer dem eigenen Können und den situativen - Gegebenheiten anpassen !
- Umsichtig fahren !

Stand: 30.03.2020
Kontakt
Anika Bichlmeier
DSV nordic aktiv Zentren
Ansprechpartner
Tel.: 089-85790 284
Kontakt
Bettina Haueisen
DSV nordic aktiv Ausbildungszentren
Ansprechpartner
Tel.: 089-85790 334