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Informationen und Aufgebote zum Weltcup-Auftakt in Sölden (AUT)

13.10.20
Ski Alpin
Am 17. und 18. Oktober startet der AUDI FIS Alpine Skiweltcup in den WM-Winter 2020/2021. Die Riesenslaloms der Damen und Herren werden dabei traditionell auf dem Rettenbachferner in Sölden/Österreich augetragen. Der Deutsche Skiverband hat insgesamt sieben Athletinnen und Athleten für den Auftakt nominiert.
Newsletter I
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ALPIN Damen/Herren
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Sölden (AUT)
- Sa., 17.10.2020, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Damen (RS)
- So., 18.10.2020,
10:00/13:15 Uhr: Riesenslalom Herren (RS)

AUFGEBOT

Damen
- Lena Dürr (SC Germering) - Andrea Filser (SV Wildsteig)
- Jessica Hilzinger (SC Oberstdorf)
- Lisa Loipetssperger (WSV München)

Herren
- Stefan Luitz (SC Bolsterlang)
- Alexander Schmid (SC Fischen)
- Fabian Gratz (TSV Altenau)

AKTUELLE INFORMATIONEN UND STATEMENTS

Wolfgang Maier, DSV-Sportvorstand
"Mit der Vorbereitung für den kommenden WM-Winter sind wir - unter den gegebenen Umständen - zufrieden. Zwar mussten wir unsere Trainingscamps in Südamerika aufgrund der Covid-bedingten Einschränkungen absagen, haben aber auf den europäischen Gletschern gute Alternativen gefunden. Den Teams ist es gelungen, sich an die Situation zu adaptieren und das Beste daraus zu machen. Daher war es uns auch trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Umstellungen möglich, unser geplantes Trainingspensum zu erfüllen. Nach den Aufenthalten auf den Gletschern am Stilfser Joch, im Schnalstal, Zermatt, Saas-Fee und Norwegen freuen wir uns jetzt, in den WM-Winter zu starten.

Die Vorverlegung des traditionellen Weltcup-Auftaktes am Rettenbachferner in Sölden/Österreich ist für uns alle nachvollziehbar. Neben dem sportlichen Aspekt wird Sölden ein wichtiger Testlauf für den kommenden Winter sein. Wir wollen und müssen zum Auftakt demonstrieren, dass Hochleistungssport im Schnee unter den gegebenen Umständen und Auflagen in der Saison 2020/2021 stattfinden kann. Sölden, als hochprofessioneller und seit vielen Jahren bewährter Austragungsort, bringt für diesen Testlauf sicherlich ideale Voraussetzungen mit.

Mit Christina Ackermann, Veronique Hronek, Fritz Dopfer, Dominik Stehle, Benedikt Staubitzer und Klaus Brandner haben viele Leistungsträger ihre aktiven Karrieren beendet. Überraschend kam für uns alle der Rücktritt von Viktoria Rebensburg. Auch wenn sich Viktoria, wie die oben genannten Aktiven auch, bereits im Herbst ihrer Karrieren befanden und die Entschlüsse daher auch nachvollziehbar sind.

Unseren jungen Sportlern bietet sich nun die Chance in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten. Das Potenzial in den Mannschaften ist vorhanden. Denn unsere Aktiven sind hoch motiviert, arbeiten zielstrebig und werden von unseren Trainern bestmöglich in ihrer Entwicklung gefördert. Gemeinsam wollen wir die nächsten beiden Saisonen nutzen, um die notwendigen Schritte auf dem Weg in die Weltspitze zu gehen.

Im Bereich des Trainerpersonals setzen wir dabei auf Kontinuität. Zwar gab es den ein oder anderen internen und strategischen Wechsel zwischen den einzelnen Lehrgangsgruppen, doch generell sind die Bundestrainer mit ihrem Personal sehr zufrieden. Die Qualität im Trainerteam ist hoch, permanente Fortbildungen im Rahmen unserer sehr professionell arbeitenden Trainerschule sichert die für uns so wichtige permanente Entwicklung unseres Personals.

Alles in allem sind wir also gut auf die bevorstehenden Aufgaben und Herausforderungen vorbereitet und blicken dem anstehenden WM-Winter zuversichtlich entgegen."

Lena Dürr
"Ich bin fit und gesund durch die gesamte Vorbereitung gekommen und fühle mich bereit für den Saisonstart.
Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen im Frühjahr konnten wir richtig gut trainieren. Vor allem während der beiden zweiwöchigen Camps in Saas Fee hatten wir großes Glück mit dem Wetter und konnten die geplanten Umfänge realisieren. In den letzten Tagen haben wir bei schwierigen Bedingungen trainiert - Richtung Auftakt war das sehr gut. Denn der Rennhang am Rettenbachferner gehört doch eher zu den größeren Herausforderungen im Weltcup.

Ich freue mich jetzt sehr auf den Auftakt in Sölden und bin hoch motiviert. Auch wenn in diesem Jahr keine Zuschauer dabei sein können - was ich sehr schade finde - ist es trotzdem toll, endlich wieder Rennen fahren zu dürfen."

Andrea Filser"Ich freue mich sehr auf den Weltcup-Auftakt in Sölden. Ich konnte mich gut vorbereiten und möchte diese Chance bestmöglich nutzen.
Die Vorverlegung des Rennens ist für mich kein Thema. Schließlich ist das für alle gleich. Schade, dass die Kulisse diesmal Corona-bedingt eine andere sein wird. Aber auch das muss man so akzeptieren wie es ist. Wichtig ist, dass wir ein Rennen fahren und dafür bin ich hoch motiviert."

Jessica Hilzinger
"Unsere Saisonvorbereitung haben wir am Stilfser Joch begonnen. Zunächst mit dem Slalomaufbau begonnen, dann bei den Lehrgängen in der Schweiz auch den Riesenslalom dazu genommen.
In Saas Fee hatten wir perfekte Pisten- und Wetterverhältnisse. Das Training dort war sehr effektiv. Leider hatte ich einen Sturz im zweiten Saas-Fee-Block und musste in der Folge drei Wochen pausieren. Es ist Gott sei Dank außer einigen Prellungen und blauen Flecken nichts Ernsteres passiert. Vor zwei Wochen konnte ich das Schneetraining wieder aufnehmen und es fühlt sich gut an.

Wir fuhren Ende letzter Woche in Hintertux über zwei Tage eine interne Qualifikation für die Startplätze beim Weltcup-Auftakt. Ich habe mich richtig gefreut, dass ich mich trotz der längeren Trainingspause qualifizieren konnte.

In Sölden bin ich erst einmal gestartet - und das war vor drei Jahren. Umso mehr freue ich mich auf das Rennen, auch wenn es eine Woche früher stattfindet. Hauptsache wir starten! Ich habe mir vorgenommen zu attackieren und auch mit hoher Nummer das Finale zu erreichen."

Lisa Loipetssperger
"Einen der vier Plätze in der internen Qualifikation eingefahren zu haben, finde ich richtig cool. In den letzten Trainings lief es zwar besser als zu Beginn der Vorbereitung, und ich habe auch Chancen gesehen mich qualifizieren zu können, aber dass das jetzt so aufgegangen ist, finde ich richtig gut.Neben dem Riesenslalom fahre ich auch Slalom, wobei mir der Riesenslalom aktuell besser liegt. Zusammen mit meinen Trainern Stefan Kermer und Robert Krumbacher habe ich in den letzten Wochen einige technische Details im Schwungwechsel umstellen können und seither stellt sich das berühmte gute Gefühl wieder öfter ein.

Ich bin also richtig happy, am kommenden Samstag in Sölden mein erstes Weltcup-Rennen bestreiten zu können. Zwar werde ich mit einer ziemlich hohen Nummer an den Start gehen, aber das macht mir nichts aus. So fangen die meisten im Weltcup an.
Die Freude über meine Weltcup-Premiere ist sehr viel größer als der Respekt vor dem Rennhang, den ich vom Freifahren kenne. Ein Rennen ohne Zuschauer und damit auch ohne Eltern und Freunde an der Piste und im Ziel ist zwar schade, aber das lässt sich nicht ändern. Ich werde trotzdem Gas geben und möchte ein gutes Rennen fahren."

Fabian Gratz
"Dass ich in Sölden mein zweites Weltcup-Rennen fahren werde, finde ich richtig gut! Sölden ist was ganz Besonderes: das erste Rennen der Saison, der Startschuss für den Winter. Ich habe in den vergangenen Jahren oft live oder am Fernseher zugeschaut. Jetzt stehe ich selber in ein paar Tagen am Start - das ist einfach nur cool.
Den Rennhang kenne ich nur vom Freifahren. Einen Riesenslalom bin ich dort noch nie gefahren. Es wird sicherlich spannend, wenn ich den Kurs beim Besichtigen dann sehen werde.

Aktuell bin ich fit und gesund. Die Vorbereitung konnte ich bis auf ein paar Kleinigkeiten verletzungsfrei absolvieren. In den letzten Wochen trainierten wir in Sölden und im Pitztal. Dort war ich mit der Weltcup-Gruppe von Bernd Brunner unterwegs. Normalerweise trainiere ich in der Europacup-Mannschaft mit Albert Doppelhofer.

Auf das Rennen habe ich mich also gut vorbereiten können. Jetzt möchte ich mir selbst keinen Druck machen, sondern das zeigen, was ich kann. Mein Ziel ist es, am Ende sagen zu können: Ich habe heute das Maximale rausgeholt."

Stefan Luitz
"Die letzte Saison war brutal zäh. Ich hatte eine Weile gebraucht, bis ich den Spaß am Rennfahren wiedergefunden hatte. Das ist mir dann in Alta Badia sehr gut gelungen. Ich musste wieder auf die Basics gehen, auf meinen schnellen Schwung vertrauen, und habe den Stefan fahren lassen, dann ging es bergauf. Corona hat mir dann einen Strich durch die Rechnung gemacht, nochmal zeigen zu können, wo ich hingehöre. Daran möchte ich jetzt anschließen.
Wir haben sehr, sehr gute Trainingseinheiten in Saas-Fee absolviert. Ich habe versucht, mir selbst mehr zu vertrauen und wieder direkter und frecher zu fahren. Das ist auch mein Ziel für die Saison. Ich brauche die frechere Linie, die Angriffsstellung. Das hat mir bei ein paar Rennen gefehlt. Dahin will ich zurückfinden.

Der Weltcup-Hang verändert sich immer ein bisschen. Jetzt ist der Hang gleichmäßiger, aber länger steil. Es ist nach wie vor ein schöner Hang. Er hat es in sich. Aber wir haben sehr gut gearbeitet und können mit Selbstvertrauen nach Sölden anreisen.

In der aktuellen Situation ist es für alle Beteiligten besser, wenn keine Zuschauer vor Ort sind. Aber für einen Sportler ist es natürlich sehr schade, wenn die Stimmung fehlt.
Es sind viele Fahrer in den Top-15, die sehr schnell Riesenslalom fahren können. Aber uns darf man auch nicht unterschätzen. Ich glaube, dass es wieder eine spannende Saison wird, mit vielen verschiedenen Podesten. Und dann hoffen wir mal, dass die deutsche Fahne auch das ein oder andere Mal vorne mit dabei ist."

Alexander Schmid"Den ganzen Sommer habe ich normal und gut trainieren können. Ich konnte jede Trainingseinheiten absolvieren. Ich bin sehr froh, dass es alles viel leichter ging und geht als letztes Jahr. Jetzt zählt‘s, dass es mir körperlich und gesundheitlich sehr gut geht Über den Sommer ist echt etwas vorwärts gegangen. Ich fühle mich fit. Wenn man das weiß, kann man die letzten Körner ganz anders mobilisieren. Gerade in den letzten Trainingscamps in Saas-Fee haben wir nochmal sehr gute Einheiten absolviert. In den letzten beiden Jahren habe ich den Fokus auf den Riesenslalom gelegt. Mein Ziel ist es, auch mehr in Richtung Slalom zu gehen. Ich vertrage jetzt mehr Belastung und möchte eine zweite Disziplin aufbauen. Die Abwechslung tut echt gut.
Wie jedes Jahr kommt Sölden relativ früh. Es ist für uns Technik-Spezialisten ein Motivationsschub, wieder ein Ziel vor Augen zu haben. Man kann auf etwas hinarbeiten. Wir freuen uns auf den Weltcup-Start!

Ich war letztes Jahr sehr zufrieden, dass ich in jedem Weltcup punkten konnte. Trotzdem haben sich immer mal wieder Fehler eingeschlichen. Die möchte ich natürlich möglichst vermeiden. Meine konkreten Ziele sind es, mehr Top-Ten-Platzierungen zu erreichen und am Ende der Saison in den Top-15 zu stehen."

TV-ÜBERTRAGUNGEN WELTCUP IN SÖLDEN (AUT)
Die Weltcup-Rennen in Sölden werden im ZDF und von EUROSPORT übertragen. Die Sendezeiten des ZDF finden  Sie hier, die von EUROSPORT hier.
2020-10-13
Stand: 30.11.2020