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Ski-Inline-WM 2012 in Cham - Überraschungssiege im Riesenslalom

27.08.12 16:00 Uhr
News
Der nicht von allen Rennläufern geliebte Riesenslalom im Rahmen der Ski-Inline-WM 2012 in Cham stand bei den Damen ganz im Zeichen von Manuela Schmohl. Die Läuferin vom vom SC Unterrensingen holte sich völlig verdient den ersten WM-Titel in dieser Disziplin. Auch die Herren-Wettkämpfe verliefen anders als erwartet.
Ski-Inline Weltmeisterschaften 2012, Cham
Die im Vorfeld von vielen Seiten befürchteten und geäußerten Bedenken, die Strecke sei ohne entsprechende Insiderkenntnisse nur sehr schwer bzw. überhaupt nicht zu bezwingen, erwiesen sich bereits nach dem ersten Durchgang als völlig überzogen. Von den DSV und DRIV- Kurssetzern wurde ein flüssiger und völlig gefahrloser Lauf gesetzt. Das bestätigte die spätere Weltmeisterin Manuela Schmohl: „Ein Lauf, der richtig Spaß zum Durchfahren gemacht hat“.

Schmohl mit ästhetischer Fahrweise zu Gold
Sie war es auch, die mit ihrer ästhetischen Fahrweise nicht nur im ersten Lauf den Maßstab setzte, sondern die auch mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang das Ziel erreichte. Ihr folgte aus dem DSV-Ski-Inline-Team Ann Krystina Wanzke vom DAV Neu-Ulm mit der Silbermedaille, vor Julia Grüning ebenfalls DSV/SSV, die sich vor der Tuttlingerin Alessandra Veit auf Platz vier die Bronzemedaille sicherte. Slalomweltmeisterin Ann Kathrin Stolz musste sich mit dem neunten Rang zufrieden geben. Auf Rang 13 kam Laura Oberließen (SC Züschen) aus dem DSV-Ski-Inline-Perspektivteam vor Junioren-Europameisterin im Slalom Ulrike Bertsch vom TSV Degmarn auf Rang 14.

Spontane Trainingseinheiten
Der Grundstein für die spätere Dominanz hatten die DSV-Herren bereits am frühen Morgen  gelegt. In einer kurzfristig angesetzten Aktion wurde vor dem Rennen ein reines Riesenslalom-Training angesetzt, um die Rennläufer nochmals intensiv auf die langen Riesenslalom-Schwünge vorzubereiten. Dabei halfen neben den Rennläufern selbst, auch die mitgereisten Eltern und DSV-Betreuer mit, sodass bereits kurz vor 10.00 Uhr nicht nur das Extra-Training beendet, sondern auch der komplette, 24 Tore umfassende Lauf mit Doppeltoren wieder fertig abgebaut war und von Teamchef Bernd Zörlein in Empfang genommen werden konnte. Eine logistische Meisterleistung, bedenkt man, dass bei diesem Training über 30 Läufer des BaWü- und des BSV-Kaders teilgenommen und alle Athlet zwischen vier und fünf Läufe absolviert hatten.

Jung nach Durchgang eins überraschend in Führung
Nach dem ersten Durchgang selbst für Insider völlig überraschend lag Philipp Jung vom SV Winnenden (DSV/SSV) auf Rang eins vor DSV-Trainer Georg Meeh (SC Pforzheim) und dem Überraschungsmann im DSV-Team, Andreas Hilble (DAV Neu-Ulm). Zur Halbzeit auf Rang vier lag mit Manuel Zörlein ein weiterer Neu-Ulmer.

Hilble mit Laufbestzeit zum Sieg
Im Entscheidungslauf setzte sich dann Hilble mit überragender Laufbestzeit an die Spitze des Feldes. Dem hatte auch Georg Meeh nichts entgegenzusetzen, der sich trotz eines perfekten Rennens mit knappem Vorsprung vor Manuel Zörlein „nur“ auf Rang zwei platzierte. Rang vier belegte Philipp Jung, dem die nervliche Belastung anzusehen war. Im Ziel rettete der Sensationssieger dann genau 12/100 Sekunden vor Hilble und durfte sich erster Inline-Apin-Riesenslalomweltmeister nennen.

DSV-Starter mit geschlossener Mannschaftsleistung
Franz Josef Meyer vom SC Aichtal rundete den DSV-Erfolg mit Rang acht ebenso ab wie Gastteilnehmer am DSV-Vorbereitungstrainingslager, Patrick Refle vom SWV Fischach. Reto Walz beendete das Rennen auf Rang zwölf vor dem Aichtaler Sebastian Schwab und  Jörg Bertsch auf Rang 14.
Eine Top Ten-Platzierung erreichten von den ausländischen Fahrern der Tscheche Peter Brandtner mit Platz sechs und der Italiener Steffano Bellingheri auf Rang sieben. Am Ende standen bei der stimmungsvollen Siegerehrung der besten zehn Läufer überaus glückliche Fahrer aus drei Nationen auf dem Podest.
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2012-08-27
Stand: 29.03.2020
Kontakt
Andre Lehmann
Ski-Inline (Alpin/Nordisch)
Referent
Tel.: 0172-2864210