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Ski-Inline-WM 2012 in Cham - Parallelslalom: Deutsche auf Podest unter sich

27.08.12 15:00 Uhr
News
Für den Parallelslalom bei der Ski-Inline-WM 2012 in Cham hatte jede teilnehmende Nation eine feste Anzahl an Startplätzen, die nach der aktuellen Weltrangliste ermittelt wurden, um sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ein 32-er Feld entsprechend den Platzierungen besetzen zu können.
Ski-Inline Weltmeisterschaften 2012, Cham
Wegen des Reglements gingen nur die jeweiligen Topläufer an den Start - leichte Gegner waren Fehlanzeige. Überraschend überstand neben einigen Läufern aus Tschechien auch ein Japaner die erste Runde, der lettische Mitfavorit Kristaps Zvejnieks schied hingegen durch Sturz aus. Auf der überaus steilen im Schlussteil aber dann eher flach auslaufenden Strecke kam es ab der Runde der letzten 16 Rennläufer-/innen zu äußerst spektakulären Paarungen, bei denen teilweise Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreicht wurden. Neben einem guten Start von der bereits beim alpinen Parallelslalom in München verwendeten Startrampe war hier Wendigkeit, Schnelligkeit und absolute Beweglichkeit gefragt. Leider waren auch einige Stürze im Zielbereich zu beklagen, die letztendlich aber weit glimpflicher ausgingen als auf den ersten Anhieb zu befürchten war.

Spannende Duelle im Viertelfinale

Bei den Damen kämpften sich Ann Krystina Wanzke vom DAV Neu-Ulm, Mona Sing (SV Winnenden), Alessandra Veit (TG Tuttlingen) und aus dem Schwäbischen Skiverband Julia Grüning bis ins Viertelfinale durch. Eine überzeugende Vorstellung zeigte hierbei Alessandra Veit, die die favorisierte Lokalmatadorin Claudia Wittmann vom FC Chammünster sicher in zwei Läufen eliminierte und ins Halbfinale einzog. Einen ihrer besten Starts zeigte die Neu-Ulmerin Wanzke gegen Teamkollegin Sing. In einem spannenden Duell setze sich die Neu-Ulmerin knapp durch und erreichte das Halbfinale gegen Grüning. Klarer als erwartet setzte sich Grüning dort in beiden Durchgängen gegen Wanzke durch. Im anderen Halbfinale standen sich Weltmeisterin Ann Kathrin Stolz und Alessandra Veit gegenüber. Stolz behielt die Oberhand - wenn auch knapper als erwartet.

Gold für Stolz
Im kleinen Finale um die Bronzemedaille setzte sich Veit dann klarer als vermutet gegen ihre Mannschaftskollegin aus dem DSV-Ski-Inline-Team Wanzke durch und sicherte sich Bronze. Der Neu-Ulmerin blieb am Ende der etwas undankbare vierte Rang. Inmitten der Slalom-Weltelite erreichte Mona Sing einen hervorragenden siebten Rang. Im Finale holte sich Ann Kathrin Stolz, die „Dame ohne Nerven“, Gold klar vor der zweitplatzierten Julia Grüning.

Fünf DSV-Starter im Viertelfinale
Bei den Herren hatten sich neben dem Überraschungsmann Adrian Grießer mit Franz Josef Meyer, Jörg Bertsch, Manuel Zörlein sowie DSV-Trainer Georg Meeh gleich fünf DSV-Akteure für das Viertelfinale qualifiziert. Dort eliminierte Meyer im Duell Manuel Zörlein, für den wegen des geringen Zeitrückstandes abschließend der fünfte Rang ermittelt wurde. Meeh bezwang in zwei Läufen den DRIV-Starter Heudorfer-Merz und zog ins Halbfinale ein, in dem er auf Marco Walz traf. Grießer setzte sich gegen seinen Teamkollegen Jörg Bertsch durch, der am Ende auf Rang acht kam.

DSV-Athleten machen Medaillen unter sich aus
Im Halbfinale kam es zum spannenden DSV-internen Duell zwischen Meyer und Grießer. Dort behielt behielt der Rottweiler Grießer die Nase vorne. Georg Meeh war gegen Katapult-Starter Marco Walz ohne echte Chance.
Im Finale sich Marco Walz und Adrian Grießer einen ganz heißen Kampf, den Walz nach einem fulminanten Start knapp aber verdient gewann. Im kleinen Finale um die Bronzemedaille hatte sich zuvor Meyer in beiden Läufen gegen Meeh durchgesetzt.
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2012-08-27
Stand: 29.03.2020
Kontakt
Andre Lehmann
Ski-Inline (Alpin/Nordisch)
Referent
Tel.: 0172-2864210