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FIS Rollski-Weltcup in Tripoli - Berglauf

31.08.12 12:00 Uhr
Rollski Nordisch
Die Premiere des Rollski-Weltcups in Tripoli war für die Veranstalter des Griechischen Skiverbandes und den örtlichen Skiverein eine Herausforderung. Entsprechend war die Qualität der Strecken: Schneller Asphalt wurde immer wieder von Abschnitten mit Löchern und Unebenheiten unterbrochen.
FIS Rollski-Weltcup 2012 in Tripoli (GRE)
Zudem sorgte die hohe Verkehrsdichte in der City beim Berglauf für den einen oder anderen Aufschrei bei den Sportlern. Verschiedentlich behinderten parkende und auch fahrende Autos die Wettkämpfer. So war es nicht verwunderlich, dass nach sechs Kilometern recht flacher Strecke durch die City das Feld noch dicht zusammen lag. Auf den folgenden vier Kilometern, die man als Berglauf bezeichnen kann, ging dann die Post ab - und das bei 33 Grad Celsius im Schatten. Bei den Herren lag Igor Cuny (FRA) bei Kilometer sechs ca. 80 Meter vor dem Hauptfeld. Er wurde dann aber schnell von der Verfolgergruppe gestellt und musste der Hitze am Ende mit Platz zwölf Tribut zollen. Der Sieg ging an den Italiener Sergio Bonaldi. Die Plätze zwei und drei holten sich der Rumäne Paul Constantin Pepene und der Italiener Simone Paredi, der Weltcupführende Anders Svanebo (SWE) belegte Rang fünf.

DSV-Athleten verpassen am Berg Anschluss an die Spitzengruppe
Auch bei den Junioren kam es bei der Citydurchfahrt zu Problemen. Nachdem die Russen auf den ersten Metern schnell davon gezogen waren, bemerkten sie plötzlich, dass die Streckenführung nach der Team Captain-Sitzung noch einmal geändert wurde. Auch wenn die Änderung zum Vorteil der Athleten war, weil ein Straßenabschnitt mit tiefen Löchern ausgelassen wurde: die Veranstalter verpassten es die Änderung zu kommunizieren. So ließ man fortan die Griechen als Ortskundige vorausfahren. Da die es aber nicht besonders eilig hatten, kam auch hier das Hauptfeld weitgehend geschlossen bei Kilometer sechs an. Die drei Russen Petrunin, Andreev und Nischakov sowie der Rumäne Pripici setzten sich schnell ab und machten das Rennen unter sich aus. Ivan Petrunin siegte mit 16,6 Sekunden Vorsprung vor Vadim Andreev. Andrey Nischakov machte mit Platz drei den russischen Triumph perfekt. Den Deutschen Christian Schmidt und Philipp Ficker gelang es nicht den Anschluss an die Verfolgergruppe zu halten. Sie mussten im mittleren Steilstück abreißen lassen und belegten am Ende die Plätze zwölf und 13.

Unklare Streckenführung auch bei den Juniorinnen und Damen
Verwirrung über die Streckenführung auch bei den Damen und Juniorinnen. An einer unübersichtlichen Stelle hatten sie sich zumindest teilweise für die falsche Route entschieden und mussten wieder ein Stück zurück fahren. Auch hier kam das Hauptfeld geschlossen am Berg an. Dort zog sich das Feld dann allerdings schnell auseinander, die Abstände wurden größer. Siegerin über zehn Kilometer bei den Juniorinnen wurde die Russin Elena Lukianova vor Timeea Sara aus Rumänien. DSV-Athletin Tina Willert lief ein couragiertes Rennen und wurde mit Platz drei belohnt. Teamkollegin Lydia Sabaditsch lief ebenfalls ein sehr gutes Rennen und durfte sich am Ende über Platz acht freuen. Kira Claudi erlitt bei der Hitze einen Asthmaanfalls und musste das Rennen aufgeben.
Bei den Damen bezwang Marika Sundin aus Schweden Ksenia Konohova im Schlusssprint, Elena Rodina aus Russland  wurde Dritte.
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2012-09-04
Stand: 27.05.2022
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Martin Gillessen
Rollski Nordisch
Beauftragter
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