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DSV-Rollskitour macht Halt am Geiseltalsee

05.09.18
Rollski Nordisch
Die Skilangläufer und Rollskisportler müssen in der Hitze des diesjährigen Sommers ganz schön Schweiß vergossen haben. Das war auch so, alleine das Team der Sechs- bis 50-jährigen vom TSV Leuna war auch bei 38°C nach Ferienende immer wieder auf dem Radweg am Geiseltalsee anzutreffen. Das sollte sich nun am Samstag, den 1. September beim nunmehr 7. Skiroller-Berganstiegslauf vom Parkplatz in Frankleben zum Weinberg "Goldener Steiger" auszahlen.
DSV-Rollskitour, Geiseltalsee
Dabei hatten die Ausrichter vom TSV Leuna noch kurzfristig die Nachricht erhalten, dass sie für einen bayerischen Ausrichter als Wettbewerb der Rollskitour des Deutschen Skiverbandes einspringen müssen. Teil des Regio-Cup des Regionalausschusses Leipzig ist der Lauf ohnehin. Ganz so warm war es zum Glück nun nicht mehr, angenehme Temperaturen und kaum Wind boten ideales Lauf-Wetter. 90 Starter aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Niedersachsen, Thüringen und Bayern, davon einige auch schon zum siebten Mal, stellten sich den Startern über die 3, 5, 4, 5 und 7 km in klassischer Skilanglauftechnik. Einige Teilnehmer, die ab 16 Jahre die lange Strecke zu absolvieren haben, bedauern es schon, dass sie nun nicht mehr wie die Kinder mit der Bimmelbahn zu den höher liegenden Kinder- und Jugendstarts fahren können. Die guten Bedingungen führten dazu, dass mit Elena Jauck (TSV Leuna), Stian Kurde (SC Buntenbock) über 3,5 km, Cora Löschke und Laurence Sikorski (beide TSV Leuna) über 4,5 km, sowie der Thüringer Gunnar Köhler (SV Emsetal) tolle Tagesbestzeiten prämiert werden konnten. Gunnar Köhler versuchte allerdings vergeblich, sich den im letzten Jahr an Daniel Debertin (BTSV Eintracht Braunschweig) verlorenen Streckenrekord zurück zu holen. Das schaffte dann die Kaderläuferin des Deutschen Skiverbandes Jessica Löschke (TSV Leuna) über die 7,6 km bei den weiblichen Starterinnen mit sage und schreibe 21:05,1 Minuten. Den familiären Triumph der Löschkes komplettierte dann bei den Damen 46 noch Mutter Sabine mit dem Sieg in ihrer Klasse. Alle Teilnehmer konnten sich dann im Ziel noch über einen Essensgutschein und leckere Nudeln mit unterschiedlichen Soßen freuen. Auch die eine oder andere Flasche Wein vom Winzer Reifert wechselte den Besitzer und läßt die Teilnehmer zu Hause nochmal an die schönen Stunden am Geiseltalsee zurückblicken. Auch der erste Federweiße des neuen Jahrgangs fand so seine Liebhaber. An ihrer Form feilte auch die Starterin vom TSV Leuna Mandy Bauer. Sie startet nun bereits in der U18, wo sie mit einer guten Laufzeit den vierten Platz erreichte. Diese Form wird sie brauchen, denn sie erreichte bei den nationalen Spielen die Qualifikation für die Weltspiele von Special Olympics in Abu Dhabi 2019. Den Heimvorteil nutzen die Starter des TSV Leuna natürlich aus. Die Vereinswertung der 18 Vereine wurde klar gewonnen vor der sächsischen TSG Schkeuditz und dem punkgleichen WSV Elbingerode.

Text: Dr. Andreas Lange
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2018-09-05
Stand: 06.12.2021
Kontakt
Martin Gillessen
Rollski Nordisch
Beauftragter
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