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Freud und Leid für die Telemarker in Rauris

25.01.15
Telemark
Nach den Rennen in Slowenien ging es für den Weltcupzirkus nach Rauris bei Zell am See weiter. Dort stand neben einem Telemark Sprint auch der erste Classic Wettbewerb der Saison auf dem Programm.
Tobias Müller
Vorjahres-Gesamtweltcupsieger Tobias Müller konnte sich beim Sprint am Freitag mit zwei soliden Durchgängen den 2. Platz auf dem Podium sichern, lediglich der Franzose Phil Lau fuhr sauberer als er. Der Laupheimer Moritz Hamberger zeigte im zweiten Durchgang eine beeindruckende Fahrt, die ihn auf den 19. Platz platzierte. Der Rest der Mannschaft hatte weniger Glück: Alle vier zeigten zwar ordentliche Leistungen, Johanna Holzmann wurde jedoch durch einen technischen Fehler im Skatingteil disqualifiziert. Bei den Herren wurde Jonas Schmid und Julian Seubert die ruppige Landung des Sprungs zum Verhängnis, lediglich Maximilian Uber kam noch ins Ziel. Aufgrund eines Sturzes im Skatingteil blieb er mit einem 34. Rang jedoch unter seinen Möglichkeiten zurück.

Der Teamarzt Dr. Sebastian Sinz gab im Anschluss sein Bestes, dem Team die bestmögliche Regeneration zu verschaffen. Bei Tobi Müller gelang das augenscheinlich am besten, trotz leichter Erkältung gelang es ihm am Samstag alles zu geben und konnte dadurch den ersten Classic der Saison für sich entscheiden. Für die drei Youngster im Team bedeutete diese Station die Feuertaufe. Denn der erste Classic ihrer Karriere zeigte ihnen, was Laufzeiten über drei Minuten und eine lange Skatingstrecke bedeutet. Der 30. Rang für Julian Seubert und der 33. Rang für Maximilian Uber war ein schöner Auftakt in diese Disziplin für beide. Ebenso im Ziel mit müden Schenkeln war Kathrin Reischmann, leider wurde sie nachträglich disqualifiziert und kam dadurch nicht in die Wertung. Fritz Trojer konnte sich noch vor den Junioren platzieren, ein zufriedenstellender 27. Platz ist sein Endresultat. Mit der Strecke zu kämpfen hatten Johanna Holzmann und Jonas Schmid, beide patzten vor bzw. in dem Skatingteil und vergaben dadurch ihre Chancen auf ein Topergebnis. Moritz Hamberger stürzte und war damit aus dem Rennen.

Damit geht der zweite Wettkampfblock zu Ende, sechs Rennen in acht Tagen forderten den Läufern einiges ab. Das Team blickt insgesamt zufrieden auf die Rennen am Oberjoch, Golte und Rauris zurück und freut sich nun auf einige ruhige Tage bis Mitte der Woche wieder ins Training eingestiegen wird.
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Stand: 28.01.2022
Kontakt
Christian Leicht
Telemark
Beauftragter
Tel.: 0171/2256188